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24h-Tag Feuerwehrjugend

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Am Freitag 11.5. um 15Uhr trafen sich die Mitglieder unserer Feuerwehrjugendgruppe zum 24h-Tag im Feuerwehrhaus. Nach dem „Einzug“ bzw. Errichten des Schlaflagers im Schulungsraum wurde mit einer allgemeinen Einschulung gestartet. Weiters wurde das Verhalten im Einsatz besprochen und Regeln für den Einsatz bei Verkehrsunfällen erklärt.

Um 16Uhr30 schrillte das erste mal die Einsatzübungssirene im Feuerwehrhaus. Über den Lautsprecher der Sirenensteuerung war der Alarmtext: „Einsatz für die Jugendgruppe Pyhra: Verkehrsunfall mit vermutlich eingeklemmter Person in Perersdorf“ zu hören. Zügig wurden die Uniformen angezogen und kurz darauf mit Kleinrüstfahrzeug und Tanklöschfahrzeug ausgerückt. Die Einsatzübung konnte aufgrund vorangegangener Schulung einwandfrei abgearbeitet werden, und rund 20min nach Alarmierung konnte die verletzte Person an den Rettungsdienst übergeben werden.

Nach dem Einrücken ins Feuerwehrhaus ging es sofort weiter. Es folgte eine Erste Hilfe Schulung durch Hrn. Gernot Rachbauer vom Roten Kreuz. Erklärte wurde das Verhalten bzw. der Umgang mit verletzten Personen, bis hin zum richtigen Verladen im Rettungswagen.

Parallel zur Schulung wurde durch die anwesenden Betreuer schon das Abendessen gegrillt um nahtlos den aufgekommenen Hunger zu stillen. Natürlich mussten durch die diensthabende Jugendgruppe auch die Aufräumarbeiten nach dem Essen erledigt werden. Die letzten Teller wurde gerade im Geschirrspüler verstaut folgte die nächste Alarmierung: „Mehrere vermisste Personen in Wald, Treffpunkt mit Feuerwehr Wald Am Scheern“. Abermals gings rein in die Uniformen. Vor Ort eingetroffen wurde durch den Einsatzleiter der FF Wald mitgeteilt, dass sich 3 Personen im Waldstück Am Scheern vermisst werden. Eine Einsatzleitung wurde eingerichtet, 3 Suchtrupps eingeteilt und aufgrund einbrechender Dunkelheit mit Wärmebildkameras ausgestattet. Nach rund 40 Minuten waren die Vermissten gefunden. Die FF Wald lud noch auf ein Getränk ins Feuerwehrhaus ehe um 22Uhr wieder eingerückt werden konnte.

Da bei den Ersten Jungfeuerwehrmännern nach dem anstrengenden Nachmittag bzw. Abendprogramm bereits Müdigkeit einkehrte wurden die Betten für die Nachtruhe vorbereitet.

Leider dauerte die Pause nur kurz. 22Uhr30 nächster Alarm: „Müllcontainerbrand in Obertiefenbach“. Trotz Müdigkeit gings wieder rein die Uniformen, runter in die Fahrzeughalle und Ausfahrt Richtung Obertiefenbach. Auch diese Einsatzübung wurde erfolgreich abgewickelt, im Feuerwehrhaus musste danach noch die Einsatzbereitschaft hergestellt und Reinigungsarbeiten durchgeführt werden.

Dann war es aber soweit, es ging ab in die Betten und innerhalb weniger Minuten wurde es im gesamten Feuerwehrhaus ruhig. Jugendgruppe und Betreuer fielen schachmatt in ihre Betten.

Einigen Burschen dauerte die Nachtruhe anscheinend zu lange. Um 5Uhr morgens waren schon wieder die ersten Schritte im FF Haus zu hören. Nach der Morgenpflege gings dann gleich mit Morgensport los. Eine kleine Laufrunde in Pyhra und ein paar Liegestütze vor dem FF Haus und auch der letzte Morgenmuffel war munter.

Es folgte eine kurze Schulung zum Thema: Alarmpläne und Ortskunde im Gemeindegebiet. Um 6Uhr30 dann schon die erste Alarmierung an diesem Tag: „Brandalarm OMV-Schieberstation in Brunn“.  Ein Schaumangriff wurde vor Ort aufgebaut und die Schieberstation erklärt.

Bei der Rückkehr ins Feuerwehrhaus war der Frühstückstisch schon gedeckt und zur Stärkung wurde Kakao ausgegeben.

Nach dem Abwasch stand ein Ausflug am Programm. Es ging zur Firma Rosenbauer nach Neidling. Dort konnte die Produktion von Feuerwehrfahrzeugen besichtigt werden.

Kurz vor Mittag wieder in Pyhra angekommen wurde mit der Reinigung der Einsatzfahrzeug begonnen. Unterbrochen nur die das Mittagessen. Nach dem essen dann noch Hallenreinigung und Abbau des Lagers im Schulungsraum.

Fazit: Ein spannender und herausfordernder Tag für Jugendgruppe und Betreuer.

Seitens Feuerwehr Pyhra bedanken wir uns bei unseren Nachbarfeuerwehren Obertiefenbach, Perersdorf und Wald für die Ausarbeitung der Einsätze, sowie bei Hrn. Gernot Rachbauer und beim Roten Kreuz für den sehr interessanten Erste-Hilfe-Beitrag.

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