menü

Glossar

Löschschaum

Grundssätzlich wird zwischen 3 Arten von Löschschaum unterschieden:

  • Schwerschaum
  • Mittelschaum
  • Leichtschaum
Foto: Aufbringen eines Schaumteppichs

Der Schwerschaum ist relativ nass und kann aufgrund seiner hohen Kühlwirkung bei Feststoffbränden und Flüssigkeitsbränden eingesetzt werden. Teilweise wird er auch vorbeugend als Schaumteppich bei Notlandungen von Flugzeugen eingesetzt.

Neben dem Verdrängungseffekt gehören Trenn- und untergeordnet Kühleffekt zu den Löschwirkungen des Mittelschaums. Als Schaumteppich aufgebracht wird verhindert, dass die (brennbare) Flüssigkeit ausgast. Der Deckeffeckt verhindert somit das Entstehen eines explosiven Gas/Luft Gemischs.

Der Leichtschaum ist so leicht, dass er nur in geschlossenen Räumen zur Verdrängung eingesetzt wird. Unter Hitzeeinwirkung bilden sich aus dem Schaum feinste Wassertropfen, welche eine kühlende Wirkung haben.

Die erste Form des Löschschaumes wurde 1877 von einem Engländer entwickelt. Die Idee wurde stetig weiterentwickelt, so dass heute eingesetzter Schaum nicht nur effektiv, sondern auch unproblematisch für Mensch und Umwelt ist.


LWZ

Diese Abkürzung steht für Landeswarnzentrale. Die Landeswarnzentrale in Niederösterreich nimmt den Notruf aus 7 Bezirken entgegen und ist auch Ansprechpartner für den Zivil- und Katastrophenschutz für ganz Niederösterreich

Kommentare