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Glossar

Abschnitt

Der Abschnitt ist - ebenso wie der Bezirk - eine Organisationseinheit. Im Gegensatz zum Landesfeuerwehrkommando oder den einzelnen Feuerwehren selbst ist der Abschnitt (oder auch der Bezirk) keine eigene Körperschaft öffentlichen Rechts. Vielmehr handelt es sich um einen Teil der Kommandokette, das gezielter auf die regionalen Gegebenheiten eingehen kann.

Die Feuerwehr Pyhra gehört dem Abschnitt St. Pölten - Ost an. Details dazu finden Sie in unserem Artikel Blick über den Tellerrand.


Alarm

Alarmierungsarten

Sirenenalarm

Wird von der Notrufstelle ein Brandalarm oder eine Menschenrettung gemeldet, wird der Sirenenalarm ausgelöst. Das Signal hierfür ist ein 3-maliger jeweils 15 Sekunden langer Sirenenton, der mit 2 Pausen von jeweils 7 Sekunden Länge unterbrochen wird.

Zusätzlich erhält jedes aktive Feuerwehrmitglied eine SMS. Diese Technologie hat den ehemals üblichen Pager in unserer Feuerwehr abgelöst.

Stiller Alarm

Im Gegensatz zur Alarmierung mit der Sirene erhalten im Falle eines als technischer Einsatz eingestuften Alarmierungsfalles alle aktiven Mitglieder eine SMS Nachricht. EIne Sirenenalarmierung erfolgt nicht.


Alarmstufe

Die Alarmstufen beschreiben die Anzahl an benötigten Feuerwehren. Ein im Abschnitt gemeinschaftlich erarbeiteter Plan legt dabei für alle denkbaren Szenarien fest, welche und wieviele Feuerwehren hierzu benötigt, und dementsprechend alarmiert werden. In diesem Plan werden auch die in den angehörigen Feuerwehren vorhandenen Fahrzeuge und Gerätschaften berücksichtigt.

Sollte sich nach eintreffen der ersten Feuerwehr herausstellen, dass sich die Lage vor Ort anders darstellt als ursprünglich angenommen, genügt es, einfach die Alarmstufe zu erhöhen. Damit werden weitere Feuerwehren rasch und effizient dazu alarmiert. Da diese im Alarmplan genau definiert sind, muss man nicht alle Feuerwehren namentlich aufzählen. Das spart somit viel an wertvoller Zeit.


AS / ATS

Diese Abkürzungen stehen für Atemschutz. Unter diesem Begriff fasst man alle Geräte zusammen, die dem Schutz von Personen vor gefährlichen oder giftigen Gasen oder Dämpfen (also z.B. Rauch, Kohlenmonoxid udgl.) dienen.

Dabei gibt es 2 Unterarten:

Umluftabhängige Atemschutzgeräte kennt man auch unter dem Begriff Gasmasken. Sie haben lediglich die Aufgabe, Schadstoffe aus der umgebenden Luft mittels Filter herauszufiltern.

Umluftunabhängige Geräte unterscheidet sich nur geringfügig von einer Taucherausrüstung. Feuerwehrmänner, die eine solche Ausrüstung tragen nennt man Atemschutzgeräteträger. Mindestens 3 Atemschutzgeräteträger bilden einen Trupp. Atemschutzgeräteträger müssen ihre Tauglichkeit durch eine regelmäßige medizinische Untersuchung nachweisen.

Foto: FM Florian Spitzer

Innerhalb der einzelnen Feuerwehren ist der Sachbearbeiter für Atemschutz dafür verantwortlich, dass die Geräte in ordnungsgemäßem Zustand sind. Dazu gehört nicht nur das Auffüllen mit Pressluft (also komprimierter Atemluft), sondern auch behördlich vorgeschriebene Wartungen. Zudem ist er für die regelmäßige Schulung der Kameraden in seiner Feuerwehr verantwortlich. Der Sachbearbeiter Atemschutz unterstützt das Kommando zusätzlich durch die Erledigung der administrativen Arbeiten in seinem Sachgebiet.

Innerhalb unserer Feuerwehr ist FM Florian Spitzer der Sachbearbeiter für Atemschutz.

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